Aktuelles

Martinsfest

Am Freitag, 10. November, feiern wir in Güntersberge das Martinsfest. Um 18 Uhr spielen die Kinder die Martinsgeschichte nach. Anschließend startet der Umzug, bevor es an der Kirche wieder Martinshörnchen, Würstchen und Glühwein gibt.

Wahlen zum GKR

Im Oktober stehen nach sechs Jahren wieder Wahlen zum Gemeindekirchenrat an. Informationen dazu finden Sie im Gemeindebrief, im Schaukasten und hier:

Die Wahl findet in den Gemeinderäumen statt am:
Siptenfelde: 22. Oktober, 14–17 Uhr (GD um 14 Uhr)
Güntersberge: 22. Oktober, ab 9:30–12 Uhr (GD um 9:30 Uhr)

Vom 21.8. bis zum 3.9. liegen die Wählerlisten zur Einsicht aus im Pfarrhaus Siptenfelde und im Pfarrhaus Güntersberge. Hier können Sie kontrollieren, ob Sie auf der Liste eingetragen sind.

Bis zum 10.9. wird der GKR einen vorläufigen Wahlvorschlag veröffentlichen (Schaukasten). Danach können innerhalb von zwei Wochen weitere Wahlvorschläge aus der Gemeinde eingereicht werden. Ein Wahlvorschlag ist von mind. 5 Wahlberechtigten zu unterschreiben.

Der endgültige Wahlvorschlag wird dann im nächsten Gemeindebrief veröffentlicht.

Hinweis: Wenn es Ihnen nicht möglich ist, an dem Tag zur Wahl zu gehen, können Sie auch die Briefwahl oder die Stimmabgabe bei sich zu Hause beantragen. Bitte melden Sie sich dazu bei den Mitgliedern des GKR oder im Pfarramt Güntersberge.

Familienfreizeit im Oktober

Herzliche Einladung an alle Familien, die Lust auf kreative und spielerische Tage mit anderen haben. Vom 2. bis 5. Oktober findet die Familienfreizeit im ehemaligen Kloster Hedersleben statt. Organisiert wird dies von Claudia Mendel und Claudia Pöschke aus Ballenstedt und Gernrode.

Laden Sie sich hier den Flyer mit Infos und Anmeldung  herunter.

Frühjahrsputz in Güntersberge am 8. April

Am Samstag, 8. April, ab 9:30 Uhr, rufen wir alle tatkräftigen Menschen aus der Gemeinde auf zum Frühjahrsputz. Helfen Sie mit, die Kirche und die Grünanlagen für den Frühling in Schuss zu bringen. Je mehr mitmachen, desto leichter geht’s und mehr Spass macht’s auch.
Bitte bringen Sie, wenn Sie haben, Harken, Gartenscheren u.ä. mit.
Danach gibt es einen kleinen Imbiss!

Martin Luther – Ein Leben in Mitteldeutschland

Reformation – was feiern wir da eigentlich? Und warum? Um dem auf die Spur zu kommen, erscheinen hier und in den nächsten Ausgaben kurze Betrachtungen zu Martin Luther und zu den Grundanliegen und Folgen der Reformation. Kurz und knapp. Im ersten Teil geht es um einen kurzen Blick auf das bewegte Leben Martin Luthers. 

Hans und Margarete Luder waren noch nicht da angekommen, wo sie hinwollten. Das Haus in Eisleben war nur eine Zwischenlösung. Doch hier wurde am 10. November 1483 ihr Sohn Martin geboren und am nächsten Tag, dem Tag des Heiligen Martin, auf diesen Namen getauft. Luthers Eltern waren vorher aus der Gegend südlich von Eisenach in die Bergbauregion um Eisleben und Mansfeld gezogen. Der Vater wollte sich im Bergbau selbständig machen. Doch in Eisleben war dafür kein Platz mehr. Also zogen sie schon im nächsten Jahr weiter nach Mansfeld. Hier ließen sie sich nieder. Der Vater hatte einigen Erfolg mit seinem Unternehmen. Reich wurde man damit nicht, aber die Familie war gut versorgt. Und so konnten sie auch ihrem Sohn Martin eine gute Schulausbildung ermöglichen. Mit sieben Jahren ging Martin in Mansfeld zur Schule, mit 14 für ein Jahr nach Magdeburg, dann nach Eisenach. In diesen Jahren erwarb er sich das nötige Wissen für die Universität. Was damals vor allem hieß: Latein lesen, schreiben und sprechen zu können.
Nachdem sich die Begabung des jungen Martin zeigte, erhofften sich die Eltern für ihn eine spätere Anstellung als Jurist. Und so schickten sie ihn zur Universität in Erfurt, damals neben Leipzig die einzige Universität in Mitteldeutschland. Nach dem Grundstudium, das ihn mit der Philosophie und den alten Wissenschaften bekannt machte, schrieb er sich an der Juristischen Fakultät ein. Doch das währte nicht lange. 1505 befand sich Luther auf dem Rückweg von Mansfeld nach Erfurt, als er bei Stotternheim von einem Gewitter überrascht wurde. In Todesangst warf er sich auf den Boden. Und mit den überlieferten Worten »Hilf, Heilige Anna, ich will ein Mönch werden« legte er das Gelübde ab, ins Kloster zu gehen. Seine Eltern waren über diesen Wechsel alles andere als erfreut und unterstützten ihn dabei nur widerwillig.
Luther tritt in das Augustiner-Kloster in Erfurt ein, beginnt das Studium der Theologie und wird 1507 zum Priester geweiht. Nach Abschluss des Studiums wird er von seinem Orden als Professor an die 1502 neu gegründete Universität in Wittenberg geschickt. Was später als »Reformation« die Welt verändern sollte, entstand hier zunächst in den Jahren 1511–1520 als Ergebnis der gedanklichen und religiösen Auseinandersetzung mit den damaligen Grundlagen der Theologie und der religiösen Kultur.
In Wittenberg wirkte Martin Luther die restliche Zeit seines Lebens, als Lehrer an der Universität und Prediger an der Stadtkirche. Nur zweimal verläßt er die Stadt für längere Zeit, 1521 als Junker Jörg auf der Wartburg und 1530 während des für die Reformation bedeutenden Augsburger Reichstages. 1525 trat Luther endgültig aus dem Mönchsstand aus und heiratete Katharin von Bora, mit der er einen umfangreichen Hausstand gründete.
1546 bricht er noch einmal zu einer Reise in die Heimat auf, um einen Streit zwischen den Mansfelder Grafen zu schlichten. Es soll seine letzte Reise werden. Gesundheitlich angeschlagen stirbt Martin Luther am 18. Februar 1546 in Eisleben. Auf einem Zettel findet man von ihm eine letzte Notiz: »Wir sind Bettler, das ist wahr.«
Am 22. Februar 1546 wird Martin Luther in der Schloßkirche in Wittenberg feierlich beigesetzt.
Christian Buro

Fastenzeit – Vorbereitung auf Ostern

Am Aschermittwoch war alles vorbei. Der Fasching hat schon mit Ostern zu tun, denn er markiert die Tage vor Beginn der Fastenzeit. Mit Aschermittwoch beginnen dann die 46 Tage der Vorbereitung auf das Osterfest. Für viele ist das eine besondere Zeit, in der sie auf einige Dinge verzichten: Alkohol, Fleisch, Fernsehen, Facebook oder anderes. Immer geht es jedenfalls darum, herauszufinden, wovon wir abhängig sind, ohne es zu wollen. Die Leidenschaften, die uns eigentlich nicht gut tun. Mal die Gewohnheiten durchbrechen. Um zu sehen, wie das ist, wenn wir eine Sache für eine bestimmte Zeit weglassen.

7 Wochen ohne. So heißt deshalb eine Aktion der Evangelischen Kirche. Hierbei wird das Fasten übertragen auf andere Bereiche. So heißt es dieses Jahr etwa: „Augenblick mal! 7 Wochen ohne Sofort.

Mehr Informationen finden sie unter 7wochenohne.evangelisch.de.

Rückblick: Martinsfest am 10. November

Viele Helfer haben wieder ein schönes Martinsfest für die Kinder ermöglicht. Und für die Erwachsenen natürlich auch.

Besonderen Dank an den Spielmannszug der Faschingspolizei!

Advertisements

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s